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Andreas Großmann wuchs in einer Kirchenmusikerfamilie auf. Bei seinem Vater KMD Eugen Großmann erhielt er mit 12 Jahren den ersten Orgelunterricht. Außerdem wurde er früh an Klavier und Violoncello ausgebildet. 1978 übernahm er eine nebenamtliche Organistenstelle.

Nach Abitur und Zivildienst studierte Großmann an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt; zunächst Schulmusik mit Hauptfach Orgel (Prof. Hans-Joachim Bartsch), sowie als wissenschaftliches Fach Kath. Theologie an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität. Das Studium schloss er 1987 mit der 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien ab.

Daran schloss sich ein Kirchenmusik-Studium an der Frankfurter Musikhochschule an, das er 1990 mit dem A-Examen abschloss. Seine prägenden Lehrer hier waren Prof. Edgar Krapp (Orgel), Prof. Wolfgang Schäfer, Prof. Uwe Gronostay und Prof. Helmuth Rilling (Chorleitung), sowie Prof. Heinz Werner Zimmermann (Tonsatz).

Durch langjährige Mitgliedschaft im Figuralchor Frankfurt des Hessischen Rundfunks(HR) unter der Leitung von Prof. Alois Ickstadt gewann er nachhaltige musikalische Eindrücke.

Darüber hinaus besuchte Großmann Kurse bei verschiedenen Kapazitäten im kirchenmusikalischen Bereich.

Von 1991 bis 2007 war Großmann hauptamtlicher Kantor in den Pfarreien St. Gallus und St. Josef in Flörsheim am Main. Die Flörsheimer Kantorei wuchs unter seiner Leitung zu einem leistungsfähigen, auch über die Grenzen Flörsheims hinaus bekannten Chor heran. Im fachlichen Beirat der „Gallus-Konzerte“ des Fördererkreises Musik Main-Taunus e.V. ist Großmann seitdem Mitglied.

Von 1991 bis 1995 war Großmann Mitglied des Isaak-Ensembles Heidelberg. CD-Aufnahmen als Continuo-Spieler liegen vor.

Am 1. Juli 2007 wurde er als Diözesankirchenmusikdirektor mit der Leitung des Referats Kirchenmusik im Bistum Limburg beauftragt.

Zuvor war A. Großmann von 2000 bis 2006 Leiter der Fachkommission Organistenausbildung im Bistum Limburg. Seit 1994 ist Großmann Mitglied der Redaktion von „Kirchenmusik im Bistum Limburg“. Mit der Leitung des Referats Kirchenmusik hat er die Schriftleitung des Hefts übernommen.

2008 wurde er durch die Deutsche Bischofskonferenz in die „Arbeitsgruppe Orgelbuch“ zum neuen GGB berufen und nimmt dort den stellvertretenden Vorsitz wahr.

A. Großmann war von 1997 bis 2002 Sprecher des Beirats für Personalfragen des Referats Kirchenmusik. Im Jahr 2002, dem Jahr der Gründung des „Diözesanverbands der Kirchenmusiker im Bistum Limburg“ wurde A. Großmann zum Vorsitzenden des Diözesanverbands gewählt. Den Vorsitz des Diözesanverbands hatte er bis 2006 inne. Außerdem war er von 2004 bis Februar 2008 Mitglied im Vorstand des Bundesverbands der Kath. Kirchenmusiker Deutschlands (BKKD).

Über seine Verpflichtungen im kirchlichen Dienst hinaus hat A. Großmann seit 1994 einen Lehrauftrag für Partitur- und Generalbass-Spiel an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz in Mainz inne.

CD-Aufnahmen, Radio- und Fernsehübertragungen, sowie Konzerte als Organist, Dirigent und Cembalist runden seine künstlerische Tätigkeit ab.

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